Herzlich willkommen beim Bundesverband für Bildung im Rettungswesen (BVBRW)
Bundesverband für Bildung im Rettungswesen (i.G.) (BVBRW)
Bildung. Gemeinsam. Retten.
Wir sind der Bundesverband für Bildung im Rettungswesen – ein Netzwerk von und für alle, die an der Weiterentwicklung der beruflichen Bildung im Rettungswesen arbeiten. Gemeinsam setzen wir uns für professionelle Bildungsstandards, wissenschaftliche Fundierung und eine starke Interessenvertretung gegenüber Politik, Behörden und Durchführenden ein.
Wir befinden uns momentan in Gründung und ergänzen hier regelmäßig neue Informationen.
Wir sind unsere Mitglieder
Im BVBRW vereinen wir alle Akteure mit Bildungsinteresse im Rettungswesen. Das gilt für die Lehrenden und Institutionen gleichermaßen. Gemeinsam gestalten wir die Zukunft der beruflichen Bildung im Rettungsdienst – für eine starke Basis und hohe Qualitätsstandards in der Notfallversorgung.
Unsere Ziele: Gemeinsam Bildung im Rettungswesen gestalten
Das gesamte Rettungswesen ist eine zentrale Säule unseres Gesundheitswesens – und eine hochwertige Bildung ist das Fundament, auf dem wir diese Säule stabil und zukunftsfähig halten. Als Bundesverband für Bildung im Rettungswesen verfolgen wir klare Ziele, um die berufliche Bildung und Qualifizierung in diesem wichtigen Bereich nachhaltig zu stärken und weiterzuentwickeln. Dabei verstehen wir uns als Partner und Stimme für alle, die an der Bildung im Rettungswesen beteiligt sind.
Unsere Kernziele im Überblick:
1. Förderung und Entwicklung der beruflichen Bildung im Rettungswesen:
Wir schaffen Plattformen für Austausch und Innovation, setzen Impulse für moderne Bildungskonzepte und arbeiten daran, den Beruf des Rettungsfachpersonals attraktiv und zukunftssicher zu gestalten.
2. Vertretung der Interessen aller Bildungsakteure gegenüber Politik und Gesellschaft:
Wir sprechen mit einer starken, vereinten Stimme und sorgen dafür, dass die Anliegen von Bildungseinrichtungen, Lehrkräften und Fachkräften (u.a.m.) Gehör finden – von der regionalen Ebene bis hin zur Bundespolitik.
3. Etablierung von Qualitätsstandards und Forschung für nachhaltige Bildungsangebote:
Unser Ziel ist es, durch klare Standards und wissenschaftliche Fundierung die Qualität und Vergleichbarkeit der Bildung im Rettungswesen zu gewährleisten. Damit sichern wir langfristig die Kompetenz und Handlungsfähigkeit der Fachkräfte, die in kritischen Situationen Leben retten.
Mitglied werden
Werden Sie Teil eines starken Netzwerks und gestalten Sie die Bildungszukunft aktiv mit. Informieren Sie sich über Vorteile, Möglichkeiten und Beiträge.
Kontakt
In Kürze finden Sie hier unsere Kontaktdaten. In unserer Gründungsphase können Sie sich gerne an kontakt@bvbrw.de wenden.
Über uns
Der Bundesverband für Bildung im Rettungswesen (BVBRW) versteht sich als gemeinschaftliche Interessenvertretung aller, die in der beruflichen Bildung im Rettungswesen tätig sind. Unser Ziel ist es, Synergien zu schaffen und gemeinsam die Zukunft der Bildung im Rettungswesen zu gestalten.
Präsidium
Das Präsidium lenkt die Arbeit des Verbands und vertritt die Interessen unserer Mitglieder auf politischer und gesellschaftlicher Ebene und ist der zentrale Ansprechpartner für unsere Mitglieder, Politik und Öffentlichkeit. Mit ihrer Expertise und ihr Engagement treiben die Präsidiumsmitglieder die strategische Entwicklung des Verbandes voran.
Geschäftsstelle
Unsere Geschäftsstelle ist Ihr erster Ansprechpartner für alle Anliegen. Wir koordinieren die Arbeit des Verbandes und sorgen für eine reibungslose Kommunikation.
Regularien
Hier finden Sie unsere Gründungssatzung und Beitragsordnung, in Kürze ergänzen wir noch unsere Geschäftsordnung sowie Aufnahmeanträge für Einzelpersonen und Institutionen.
Köpfe
Im BVBRW kommen Experten aus unterschiedlichen Bereichen der rettungsdienstlichen Bildung zusammen:
Klaus Meyer
Klaus Meyer ist Notfallsanitäter und Dipl. RS (CH). Er ist seit 1994 im deutschen und seit 2012 im schweizerischen Rettungsdienst tätig. Ursprünglich beruflich in der Betriebswirtschaft verortet, studierte er später Bildungswissenschaften in Hagen und Karlsruhe.
Klaus Meyer ist Vorsitzender des Vorstandes der Arbeitsgemeinschaft Notfallmedizin Fürth e. V. und geschäftsführender Direktor des Instituts für notfallmedizinische Bildung in Fürth. Er leitete 10 Jahre eine Berufsfachschule für Rettungsassistenten, später Notfallsanitäter und ist seit 20 Jahren für den Deutschen und Europäischen Rat für Wiederbelebung als Instruktor und in unterschiedlichen anderen Aufgabenbereichen tätig. Seine berufliche Leidenschaft ist die Entwicklung und Professionalisierung der beruflichen Bildung im Rettungsdienst sowie die Bildungsarbeit in internationalen Projekten.
Im Berufsverband für Bildung im Rettungswesen begleitet er mit Kersten Enke das Amt des Präsidenten.
Kersten Enke
Kersten Enke leitet die Johanniter-Akademie Niedersachsen/Bremen in Hannover. Als Dipl.-Gesundheitslehrer (Univ.), Notfallsanitäter, Praxisanleiter und Lehrrettungsassistent bringt er umfassende Erfahrung in den Tätigkeitsgebieten des Rettungsdienstes sowie der Berufsbildung mit.
Für die JUH engagiert er sich in verschiedenen Gremien, die sich mit aktuellen Themen der Berufsbildung und -Entwicklung im Rettungsdienst befassen, darunter der Umsetzung der Notfallsanitäterausbildung in Niedersachsen (AG-NUN).
Im Berufsverband für Bildung im Rettungswesen begleitet er mit Klaus Meyer das Amt des Präsidenten.
Johannes Gottschalk
Johannes Gottschalk ist als Referatsleiter Bildung beim Bayerischen Roten Kreuz Kreisverband Regensburg tätig. In dieser Funktion ist er für zwei Berufsfachschulen, davon eine für Notfallsanitäter, ein Simulationszentrum mit Fahrsimulation, eine Bildungsakademie für Pflegeweiterbildung und den Bereich Breitenbildung zuständig.
Als Notfallsanitäter ist ihm die Entwicklung des Rettungsdienstes und der rettungsdienstlichen Bildung ein großes Anliegen. Für das Bayerische Rote Kreuz ist er in verschiedenen Gremien tätig. Insbesondere im Bereich der Simulation ist er deutschland- und europaweit gut vernetzt und tätig. Zusätzlich zu einem Masterabschluss im Rettungsdienstmanagement (MSc) hat er einen Studienabschluss Master of Business Administration (MBA) mit der Vertiefung Gesundheitswesen.
Im Berufsverband für Bildung im Rettungswesen übernimmt er mit Claus Kemp der Bearbeitung der Fragen der praktischen Ausbildung an Lehrrettungswachen und Kliniken.
Dominik Hahnen
Dominik Hahnen ist Notfallsanitäter und seit 2006 im Rettungsdienst tätig. Er studierte Medizinpädagogik (M. Ed.) und ist Schulleiter am Malteser Bildungszentrum Euregio mit den Standorten in Aachen, Erkelenz und Krefeld sowie Lehrbeauftragter an der TH Deggendorf. Zusätzlich ist er in der Lehre unterschiedlicher zertifizierter Kurssysteme tätig. Zurzeit promoviert er an der RWTH Aachen zum Erleben der Kompetenzentwicklung von Rettungsdienstpersonal.
Im Bundesverband für Bildung im Rettungswesen übernimmt er zusammen mit Dr. Henning Sander die Zuständigkeit für die NotSan-Schulen und ist somit der Ansprechpartner für die Schulleitungen.
Claus Kemp
Claus Kemp ist als Bezirksgeschäftsführer des Bildungszentrums Rettungsdienst der Regionen Baden-Württemberg und Hessen/Rheinland-Pfalz/Saarland bei der Malteser Hilfsdienst gGmbH mit Dienstsitz in Wetzlar/Hessen tätig. Zum Bildungszentrum gehören sechs Berufsfachschulen für Notfallsanitäter in drei Bundesländern, mehrere Bildungsstützpunkte für die Ausbildung von Rettungssanitätern sowie ein Simulationszentrum; darüber hinaus ist die Einrichtung in enger Zusammenarbeit mit Malteser International in der Professionalisierung der rettungsdienstlichen Ausbildung in verschiedenen afrikanischen Ländern engagiert sowie mit einem Schwerpunkt auf Virtual bzw. Augmented Reality im Bereich Forschung und Entwicklung tätig.
Zusätzlich zur ursprünglichen Ausbildung zum Rettungsassistenten (2014 Ergänzungsprüfung zum Notfallsanitäter) hat er ein Studium für das Lehramt an Berufsbildenden Schulen der Fachrichtung Gesundheit als Diplom-Gesundheitslehrer abgeschlossen und sich später zusätzlich noch zum Controlling-Betriebswirt weitergebildet.
Im Berufsverband für Bildung im Rettungswesen übernimmt er mit Johannes Gottschalk die Bearbeitung der Fragen der praktischen Ausbildung an Lehrrettungswachen und Kliniken.
Sebastian Koch
Sebastian Koch, Prof. Dr. rer. medic., ist für interdisziplinär vernetzte Gesundheitsversorgung im Fachbereich Gesundheit an der Ernst-Abbe-Hochschule Jena sowie als Notfallsanitäter beim DRK-Kreisverband Erfurt e.V. tätig.
Im Berufsverband für Bildung im Rettungswesen übernimmt er mit Prof. Thomas Prescher de Bearbeitung der Fragen der hochschulischen Bildung.
Thomas Prescher
Thomas Prescher, Prof. Dr. habil, hat an der FH Münster die Professur Didaktik für Gesundheitsberufe inne und ist Fachbereichsleiter für Pädagogik am Institut für notfallmedizinische Bildung (INOB.org).
Im Berufsverband für Bildung im Rettungswesen übernimmt er mit Prof. Sebastian Koch de Bearbeitung der Fragen der hochschulischen Bildung und das Amt des Vize-Präsidenten.
Henning Sander
Henning Sander, Dr. rer. medic., ist als Schulleiter an der Notfallsanitäterschule der RKiSH-Akademie tätig. Er ist staatlich geprüfter Notfallsanitäter und studierte Sanitäts- und Rettungsmedizin (B.Sc.) sowie Gesundheitswissenschaften (M.Sc.) und promivierte an der Charité. Er ist Mitglied der Lehrplankommission für den NotSan-Rahmenlehrplan in Schleswig-Holstein und er steht für die Weiterentwicklung Berufe im Rettungsdienst.
Im Bundesverband für Bildung im Rettungswesen übernimmt er das Amt des Vize-Präsidenten sowie zusammen mit Dominik Hahnen die Zuständigkeit für die NotSan-Schulen und ist somit der Ansprechpartner für die Schulleitungen.
Aktuelles und Veranstaltungen
1. Bildungskongress Rettungsdienst – Gemeinsam haben wir die Zukunft der Bildung im Rettungsdienst in den Blick genommen
Der erste Bildungskongress im Rettungsdienst fand vom 27. bis 28. März 2025 statt – ein schönes Event Dank der Organisation des S+K Verlages, das Platz für vielfältige Perspektiven, inspirierende Diskussionen und wertvolle Impulse bot!
Highlights des Programms:
- Kongresseröffnung & „Now To Go“: Ein perspektivischer Auftakt, der uns mit Impulsen direkt in die Zukunft des Rettungsdienstes führte.
- Streitpunkt Akademisierung des Rettungsfachpersonals: Ein kontroverser Austausch zwischen Experten, bei dem die Teilnehmenden sich aktiv in eine bedeutende Diskussion einbringen konnten.
- Industrieausstellung: Ein spannender Einblick in innovative Lösungen, die den Rettungsdienst und die Bildung von morgen prägen werden.
Vielfältige Sessions und Workshops: Ob es um die Weiterentwicklung der Aus- und Weiterbildung im Rettungsdienst ging oder neue wissenschaftliche Perspektiven aufgeworfen wurden – hier fanden alle spannende und kreative Anknüpfungspunkte.
Warum war es wichtig? Der Kongress bot nicht nur die Gelegenheit zum Wissensaustausch, sondern auch die Chance, gemeinsam neue Ideen und Lösungsansätze für den Rettungsdienst zu entwickeln. Hier wurden wichtige Themen identifiziert und der Dialog über zukünftige Entwicklungen und Herausforderungen im Rettungsdienst ermöglicht. Wir wünschen uns, dass diese Themen vorangetrieben und verwirklicht werden.
Wir haben gemeinsam Impulse viele Impulse erhalten, um die Zukunft der Bildung des Rettungswesens aktiv zu gestalten!
Unsere Experten, die sich beteiligt haben:
- Lisa Moeken
- Lennart Meyer
- Dominik Hahnen
- Henning Sander
- Sebastian Habicht
- Klaus Runggaldier
- Eugen Latka
- Frank Flake
- Joahnnes Gottschalk
- Sebastian Koch
- Hanna Schröder
- Thomas Prescher
- Klaus Meyer
- Kersten Enke
- Helge Regener
- Claus Kemp
- Lars Taubenheim
- Florian Reifferscheidt
- Stefan Beckers
- Joahnnes Pranghofer
- Pia Welfers
- Christoph Redelsteiner
- Tereza Homolkova
- Harald Karutz
- Thomas Plappert
- Nicolai Sandig
- John Schmidt
- Benjamin Röhrich
- Alexander Gröber
.
.
.
.
Gründungsveranstaltung am 27. März 2025 in Fürth
Am 27.03.2025 wurde im Rahmen des 1. Bildungskongresses Rettungsdienst in Fürth der Bundesverband für Bildung im Rettungswesen offiziell gegründet.
Damit setzen wir ein deutliches Zeichen für die Weiterentwicklung der Bildungsqualität im Rettungsdienst – fachlich, politisch und strategisch.
Die Gründung knüpft an die Fürther Erklärung an, die am 21. Februar 2025 im Fachjournal Notfall + Rettungsmedizin (Springer) erschienen ist.
Mit dabei: zahlreiche Gründungsmitglieder aus ganz Deutschland, die die Gelegenheit genutzt haben Fragen zu stellen, sich auszutauschen und Mitglied zu werden.
Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme und Ihr Engagement!
.
.
Sektionen, Arbeits- und Projektgruppen: Unsere Expertise – strukturiert und fokussiert
Präsidium
Die beiden Präsidenten repräsentieren den Verband politisch und rechtlich nach außen, bei offiziellen Anlässen, in der Politik und gegenüber anderen Institutionen. Sie kommunizieren dessen Ziele und Anliegen gegenüber der Öffentlichkeit. Im Verband konzentrieren sie sich auf die strategische Ausrichtung und Weiterentwicklung des Verbandes sowie auf die Wahrung und Förderung der Interessen der Mitglieder.
Sie koordinieren die Aktivitäten des Verbands und sorgen dafür, dass die verschiedenen Projekte und Initiativen im Einklang mit den Zielen des Verbands stehen.
Sie führen vereinsrechtlich die Geschäfte des Bundesverbandes und sorgen dafür, dass die finanziellen Ressourcen des Verbandes effizient eingesetzt werden und der Verband finanziell stabil ist.
Die Präsidenten pflegen und bauen Netzwerke zu anderen Organisationen, Institutionen und Fachleuten im Bereich des Rettungswesens und Bildung auf, um den Austausch von Wissen und Best Practice zu fördern.
Die Präsidenten werden durch die Mitglieder des Präsidiums, aus Ihren Reihen heraus gewählt. Sie rufen die Sitzungen des Präsidiums ein und leiten diese.
Präsidenten: Klaus Meyer und Kersten Enke
Vize-Präsidenten: Prof. Dr. habil. Thomas Prescher und Dr. rer. Medic. Henning Sander
Weitere Präsidiumsmitglieder: Claus Kemp, Johannes Gottschalk, Prof. Dr. Sebastian Koch und Dominik Hahnen
Sektion Hochschulische Bildung
Die Sektion Hochschulische Bildung befasst sich auf Bundesebene mit der akademischen Bildung im Rettungswesen. Unser Ziel ist es, Hochschulen, Lehrende und Forschende zu vernetzen und die hochschulische Ausbildung im Bereich der Notfall- und Rettungswissenschaft sowie der LehrerInnenbildung weiterzuentwickeln.
Unsere Schwerpunkte:
• Qualitätsstandards: Entwicklung und Förderung bundesweit einheitlicher hochschulischer Ausbildungs- und Qualifikationsstrukturen für die NotfallsanitätInnenqualifikationen und LehrerInnenausbildung.
• Vernetzung: Austausch zwischen Hochschulen, Fachhochschulen und Universitäten stärken.
• Forschung & Innovation: Förderung (berufs-)wissenschaftlicher Qualifikationsforschung sowie innovativer (inter-) nationaler Forschungsprojekte im Bereich der rettungsdienstlichen Bildung.
• Berufspolitische Interessenvertretung: Einsatz für die akademische Qualifizierung im Rettungsdienst einschließlich dazugehöriger Karrierewege vom Bachelorabschluss bis zur Professur und die Weiterentwicklung und Vernetzung hochschulischer Bildungswege.
• Fachveranstaltungen: Organisation von Veranstaltungen und Fachforen für Lehrende, Hochschullehrende und Forschende zum Austausch und zur Entwicklung berufspolitischer Stellungnahmen.
Hochschulbildung im Rettungswesen gestalten!
Die Akademisierung des Rettungswesens nimmt eine zentrale Rolle in der Professionalisierung des Berufsbildes ein. Wir setzen uns für die Etablierung wissenschaftlich fundierter und praxisnaher Studienangebote ein, die den steigenden Anforderungen an die Qualifikationen im Rettungswesen gerecht werden.
Sektionsverantwortung: Prof. Sebastian Koch und Prof. habil Thomas Prescher
Sektion Betriebliche und Klinische Ausbildung
Die praktische Ausbildung ist essentieller Teil der rettungsdienstlichen Qualifikation. Unser Ressort widmet sich der Weiterentwicklung und Qualitätssicherung der Ausbildungsabschnitte in Lehrrettungswachen und Kliniken. Unser Ziel ist es, die betriebliche und klinische Ausbildung zukunftsfähig zu gestalten um angehende NotfallsanitäterInnen bestmöglich auf die Herausforderungen des Berufs vorbereiten zu können.
Erste Schwerpunkte:
• Strukturierte Ausbildung in Lehrrettungswachen: Entwicklung von Standards zur Einsatzplanung, didaktischen Begleitung und Nachbereitung der Praxiserfahrungen.
• Qualität der praktischen Anleitung: Förderung strukturierter Anleitungen im Einsatz, Etablierung von Mindestanforderungen an PraxisanleiterInnen und Begleitung von invasiven Maßnahmen durch Auszubildende.
• Integration innovativer Entwicklungen: Berücksichtigung neuer Einsatzmittel, digitaler Technologien und gesetzlicher Änderungen (z. B. SGB V) in der praktischen Ausbildung.
• Klinische Ausbildungsstandards: Entwicklung einheitlicher Kriterien für die Anleitung in klinischen Ausbildungsabschnitten, um eine fundierte und vergleichbare Ausbildung sicherzustellen.
• Simulation als Ergänzung und Ersatz klinischer Ausbildung: Definition von Mindestanforderungen für realitätsnahe Simulationen als Alternative zu klassischen Klinikpraktika, insbesondere angesichts der Krankenhausreform.
Praxisnahe Ausbildung für eine sichere Patientenversorgung
Die betriebliche und klinische Ausbildung bildet die Brücke zwischen Theorie und Einsatzrealität. Unser Ziel ist es, die Ausbildung so zu gestalten, dass NotfallsanitäterInnen nicht nur fachlich exzellent, sondern auch sicher und selbstbewusst in ihrem Handeln sind. Wir setzen uns für die kontinuierliche Weiterentwicklung praxisorientierter Ausbildungsformate ein und schaffen damit die Grundlage für eine hohe Versorgungsqualität im Rettungsdienst.
Sektionsverantwortung: Claus Kemp & Johannes Gottschalk
Sektion Berufsfachschulen
Als ständige Arbeitsgruppe auf Bundesebene befasst sich die Sektion Berufsfachschulen mit
dem schulischen bzw. institutionellen Teil der tätigkeitsbezogenen Bildung im Rettungswesen. Unser
Ziel ist es Lehrkräfte und Schulleitungen zu vernetzen und die rettungsdienstlichen Berufsfachschulen weiterzuentwickeln sowie Bildungsstandards zu fixieren.
Unsere Schwerpunkte:
• Qualitätsstandards: Entwicklung und Förderung bundesweit einheitlicher Ausbildungs- und
Qualifikationsstrukturen für die rettungsdienstliche Bildung.
• Vernetzung: Den Austausch zwischen den rettungsdienstlichen Berufsfachschulen
untereinander stärken.
• Forschung & Innovation: Förderung von (berufs-)wissenschaftlicher Bildungsforschung sowie
innovativer (inter-) nationaler Forschungsprojekte im Bereich der rettungsdienstlichen
Bildung.
• Berufspolitische Interessenvertretung: Wir setzten uns für eine Stärkung der Berufsfachschulen und anderer rettungsdienstlicher Bildungseinrichtungen ein und wollen das Berufsbild von
Lehrenden im Kontext der Bildung stärken. Zu berufspolitischen Entwicklungen nehmen wir
zielgerichtet Stellung.
• Fachveranstaltungen: Die Organisation von Veranstaltungen und Fachforen für Lehrende
und Schulleitungen in der rettungsdienstlichen Bildung zum Austausch und zur gemeinsamen
Weiterentwicklung der beruflichen Bildung im Rettungswesen.
Berufliche Bildung im Rettungswesen mitgestalten!
Wir laden Euch herzlich ein, Euch aktiv in die Sektion einzubringen, um die Expertise zur Bildung
Rettungswesen zu bündeln. Unser Ziel ist es u.a. mit Hilfe einer Bildungsleitline für das
Rettungswesen Standards zu setzen. Wir möchten eine Plattform für Austausch und Bildung
schaffen, um Antworten auf eure Fragestellungen mit einer breiten und möglichst evidenzbasierten
Basis zu entwickeln.
Sektionsverantwortung: Dominik Hahnen, M.Ed. und Dr.rer.medic Henning Sander, M.Sc.
Mitglied werden
Warum Mitglied werden?
Werden Sie Teil unseres Netzwerks und tragen Sie aktiv zur Weiterentwicklung der beruflichen Bildung im Rettungswesen bei. Ihre Mitgliedschaft stärkt nicht nur den Verband, sondern hilft uns, als starke, vereinte Stimme für die Bildungsqualität im Rettungswesen und speziell im Rettungsdienst zu sprechen.
Mit Ihrer Unterstützung können wir die notwendigen Ressourcen bereitstellen, um innovative Bildungsprojekte voranzutreiben, wissenschaftliche Forschung zu fördern und unsere Interessen auf politischer Ebene wirksam zu vertreten. Ihre Mitgliedschaft macht es möglich, dass wir gemeinsam eine nachhaltige und zukunftsfähige Bildung im Rettungswesen gestalten – für die Sicherheit und Qualität der Notfallversorgung in ganz Deutschland.
Jeder Beitrag hilft uns, unser Netzwerk auszubauen und noch mehr Menschen in der Branche zu erreichen, um gemeinsam die notwendigen Veränderungen in der Ausbildung und Qualifizierung im Rettungsdienst zu bewirken. Gemeinsam sind wir stärker – und gemeinsam können wir mehr bewegen.
Profitieren Sie zudem persönlich von…
1. Einladungen zu praxisnahen Veranstaltungen und Treffen, die Ihnen die Möglichkeit geben, sich aktiv einzubringen und wertvolle Kontakte zu knüpfen.
2. Zugang zu relevanten Informationen, aktuellen Entwicklungen und praxisorientierten Forschungsergebnissen, die Ihre Arbeit und Perspektiven bereichern.
3. Chancen, die Bildungsstandards und Qualitätsrichtlinien im Rettungswesen in den Sektionen, Arbeits- und Projektgruppen mitzugestalten und dabei einen Unterschied zu machen.
Kersten Enke
„Für mich bedeutet die Mitgliedschaft im BVBRW nicht nur Zugang zu einem starken Netzwerk, sondern auch die Möglichkeit, aktiv die Zukunft der Rettungsdienstausbildung mitzugestalten. Es ist ein gutes Gefühl, Teil einer Gemeinschaft zu sein, die sich wirklich für die Qualität und Weiterentwicklung unserer Berufsausbildung einsetzt und zwar fundiert, seriös und realistisch.“
Wer kann Mitglied werden?
Gemäß §3 unserer Satzung können Mitglied werden:
Ordentliche Mitglieder des Verbandes können private oder öffentliche Institutionen werden
(Institutionelle Mitglieder), wenn sie ihren Sitz oder ihre Verwaltung in Deutschland haben.
Unter den Begriff der privaten und öffentlichen Institutionen fallen insbesondere juristische Personen des privaten und öffentlichen Rechts einschließlich Körperschaften und Anstalten des öffentlichen Rechts und unabhängig von der Rechtsform Hochschulen, Krankenhäuser, Behörden und kommunale Eigenbetriebe sowie Verbände, insbesondere
– staatlich genehmigte oder anerkannte Berufsfachschulen für Notfallsanitäter (bzw. Trägereinrichtung),
– staatliche oder private Hochschulen mit Bezug zum Rettungswesen,
– wissenschaftliche Einrichtungen mit Bezug zum Rettungswesen,
– Bundesverbände anderer medizinischer Fachberufe,
– Institutionen, Organisationen, Kommunen und Körperschaften des öffentlichen Rechts mit Bezug zum Rettungswesen oder
– private Bildungsträger mit Bezug zum Rettungswesen.
Ordentliches Mitglied des Verbandes können natürliche Personen (Performanzmitglieder) werden, die
– Lehrende an Berufsfachschulen für Notfallsanitäter,
– Lehrende an Hochschulen mit Bezug zum Rettungswesen,
– Praxisanleitende auf Rettungswachen,
– freiberufliche Trainer und Referenten mit Bezug zum Rettungswesen oder
– Studierende mit Bezug zum Rettungswesen sind und in Deutschland wohnhaft oder beruflich tätig sind.
Als Fördermitglieder ohne Stimmrecht können natürliche und juristische Personen aufgenommen werden, die o.g. Voraussetzungen nicht erfüllen.
Internationale Mitglieder sind Fördermitglieder ohne Stimmrecht, die die Voraussetzungen nach 3.1 und 3.2 erfüllen mit Sitz außerhalb Deutschlands.
Wie werde ich Mitglied?
Durch das Ausfüllen und Absenden unseres Mitgliedsantrags.
Was kostet die Mitgliedschaft
Die Beiträge richten sich nach der Art der Mitgliedschaft. Eine detaillierte Aufstellung finden Sie in unserer Beitragsordnung.